Dr. Dorian Selz, Co-Founder Memonic, CEO

http://memonic.com/user/dorian

Remix the Web

Einfach zugängliche Daten:

– Karten

– Fotos

– Events

– News

– Produkte

– Suche

… jedwelche Daten

Beispiel Swisstrains.ch mit Live-Visualisierung von aktuellen Zugsinformationen gemäss Fahrplandaten.

„Fluid Information“: Mash-Ups, z.B. für einen Schweinegrippe-Tracker mit graphischer Visualisierung.

Zu einem erfolgreichen Remix gehören:

– Zugang zu Daten

– SOA (Service-oriented Architecture) hilft

– Offene und dokumentierte API

– Gescheites Modell für den Gebrauch der API

Nur Daten hinauszustellen reicht nicht.

– Was darf die Drittpartei mit den Daten machen

– Beispiel SBB: Freigeben des Fahrplans macht Sinn, die restriktive Datenpolitik der SBB ist kontraproduktiv: das eigentliche Geschäft ist der Ticketverkauf.

– Beispiel Google: Offene API; aber ab bestimmtem Erfolg kann Werbung eingeblendet werden.

Wie sind eigene Applikationen auszurichten?

– Service encapsulation: Die Services müssen für sich stehen können.

– Service loose coupling — Kaum (besser: keine) gegenseitigen Abhängigkeiten

– Service contract — Gemeinsamer Kommunikationsstandard

– Service abstraction — Logik wird gegenüber “aussen” versteckt

– Service reusability — Einzelne kleine Dienste die wiederverwendet werden können

– Service composability — Dienste können automatisch gebaut werden

– Service autonomy — Jeder Dienst tut genau Etwas gut

– Service discoverability — Die Dienste werden zugänglich gemacht

Links

http://en.wikipedia.org/wiki/Mashup_(web_application_hybrid)

http://www.programmableweb.com/mashups

http://www.webmashup.com/

http://mashupawards.com/

http://en.wikipedia.org/wiki/Service-oriented_architecture

Social Graphs

Dorian verfügt über zahlreiche Online-Identitäten bei Twitter, Facebook, etc.

Online-Identität entspricht Online-Reputation: Die neue Kommunikation verschiebt sich von interpersonal zu Massenkommunikation one-to-many.

Soziale Netzwerke: Definition (eines Hypes über etwas nichts Neues)

Erstellen eines öffentlichen oder semi-öffentlichen Profils.

Benennen von und verbinden mit andern Nutzern mit denen mich etwas verbindet.

Einsehen können der Verbindungen von andern Nutzern.

Die Studie 6th-Degree belegte bereits 1997, dass alle Menschen einen beliebigen andern über 6 Verbindungen kennen. Die heutigen Social Media Plattformen basieren auf diesem Konzept: Xing, LinkedIn, Twitter, etc. Zusätzlich lassen sich Botschaften im Nu über diese Kanäle publizieren.

Die neue Site von memonic wurde bewusst nur über Twitter publiziert. Am gleichen Morgen gab es bereits 200 Tweets über die Site, eine Woche später gab es weltweit Einträge in Blogs, u.a. in Korea. Der Inhalt der Blogs ist nicht mehr kontrollierbar, die Publikationen von Mitarbeitern von grösseren Firmen ist auch nicht kontrollierbar. Eine mögliche Gegenstrategie ist eigenes Engagement in denselben Medien. So können Gegenmeinungen zu bereits publizierten Inhalten kommuniziert werden (Beispiel „Domino Pizza“). Buzzient ist ein entsprechendes Tool, um die eigene Online-Reputation zu monitoren. Apple hat beispielsweise eine viel höhere Repution (Share of Voice) als alle andern PC Hersteller.

Fazit Social Graph & Friend Feeding

Das soziale Web ist auch für Firmen relevant.

Es braucht ein Umdenken: Zentrale PR Abteilungen werden dezentralisiert, z.B. RailService über die SBB in Twitter oder Migros/IceTea in Facebook.

Unbedingt Beiträge über die eigene Firma überwachen, z.B. mit Buzzient.

Die Vorteile überwiegen die Nachteile\!

Links

Realtime Web

http://www.twitter.com

http://www.yammer.com

http://beta.twittervision.com

http://de.wikipedia.org/wiki/Extensible_Messaging_and_Presence_Protocol

http://wave.google.com/

Observation

http://www.buzzient.com

http://www.socialmention.com

Rich Browsers

Die Zeit am Rechner wird im Browser und nicht mehr auf dem Desktop verbracht. „Boxed Software“ verschwindet.

Definition eines modernen Browsers

– Consistant and transparent W3C Web Page rendering

– Intuitive and responsive user Interface

– Beginning support for advanced HTML 5 and CSS3

– Fast Javascript Performance

Jedem Browser seine eigene Layout-Engine

– Trident: Internet Explorer (Microsoft)

– Gecko: Firefox, et al. (Mozilla)

– Presto: Opera Browser (Opera)

– KHTML: Konqueror

– WebKit: Safari (Apple), Nokia & Google Chrome

Fazit: Rich Browsers

– Hin und Her zwischen Client und Server bei der Aufteilung der Logik

– Damals: VT400 (Logik auf Serverseite)

– Später: PC (Logik auf Clientseite)

– Web 1.0: Logik auf Serverseite

– Web 2.0: Logik geteilt zwischen Server und Client

– Web 3.0: ?

Wie weiter?

– Browser(IN-)kompatibilitäten verursachen Schwiergkeiten

– Ausrichtung der eigenen Applikationen auf Rich Browsers

Links

http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_layout_engines_(HTML) http://en.wikipedia.org/wiki/Rich_Internet_application

http://code.google.com/p/richbrowser/

http://code.google.com/p/o3d/

http://gears.google.com

http://code.google.com/intl/en/apis/o3d/

Skalierbare Infrastruktur

Bei Stromausfällen reichen die Notstromaggregate meist für ca. 30 Minuten. Meist wird in den Serverräumen die Klimaanlage ausgeschaltet. Dies kann zu Überhitzung der Server und massiven Ausfällen führen.

Bei Memonic wurde die Applikation in verschiedene Layer unterteilt. Die verschiedenen Komponenten erledigen „nur“ eine Aufgabe gut, diese aber stabil und ausfallsicher.

Shared Nothing Architecture

– Mit der Hardware skalieren

– RESTful

– Vorteile von HTTP ausnützen

Automatisierung der Abläufe

– Kontinuierliches Building/testing von Software Projects

– Hudson provides an easy-to-use so-called ‚continuous integration‘ system, making it easier for developers to integrate changes to the project, and making it easier for users to obtain a fresh build.

– Monitoring von Drittjobs (z.B. Cron Jobs)

– Hudson keeps those outputs and makes it easy for you to notice when something is wrong.

– Testing

Cloud Computing

Cloud Computing = Network-Mounted-Computer (hat’s immer schon gegeben).

– Bezug von Storage, Database, Messaging, Processing aus der „Cloud“

– Amazon als Vorreiter

– Heute eine Vielzahl von Anbieteren

– De-facto Standardisierung je rund um Amazon (Sun, Rackspace, etc.) und Google

– Virtualisierung von fast allem

– Kaum eigene Infrastruktur, “Pay-As-You-Go”

– Content-Delivery-Networks (CDN) und Dynamic Loadbalancing ermöglichen genaue Steuerung auch von Nachfragespitzen

– Gebrauch von „Fertiglösungen“; Andere lösen unsere Probleme (Server Setup, Maintenance, etc.)

– Die eigenen Dienste nahe beim Kunden anbeiten

Bei Memonic wurde für Server kein Upfront-Investment mehr getätigt ausser einen kleinen Dell-Server für ein paar Tausend Franken. Die Pay-as-you-go Kosten sind signifikant tiefer für ein Start-Up. Im Erfolgsfall sourced man die Infrastruktur ein oder verhandelt über neue Gebühren im Pay-as-you-go-Modell.

Fazit skalierbare Infrastruktur

– Nächste Etappe im Bau von Web-Applikationen

– Klare (massive) Kostenvorteile

– Noch in einer frühen Phase: In Teilen noch nicht „industriereif“ aber jetzt ist der Einstiegszeitpunkt

– Wiederholung der Motorisierung der Wirtschaft:

– Damals: Jede Fabrik ihre eigene zentrale Dampfturbine

– Heute: Motoren direkt dort wo kinetische Energie gebraucht wird, gemeinsame Elektrizitätsversorgung

Links

Shared Nothing Architecture

http://en.wikipedia.org/wiki/Shared_nothing_architecture http://de.wikipedia.org/wiki/Representational_State_Transfer http://startwerk.ch/2009/08/11/bauanleitung-fuer-ein-startup-share-nothing-architecture/

Automation

http://reductivelabs.com/products/puppet

http://hudson-ci.org

http://www.atlassian.com/software/bamboo

Virtualization / Cloud Computing

http://de.wikipedia.org/wiki/Cloud_Computing

http://de.wikipedia.org/wiki/Content_Distribution_Network

http://aws.amazon.com

http://www.akamai.com

http://www.rackspacecloud.com

http://www.sun.com/solutions/cloudcomputing/index.jsp

http://www.cloudsuisse.org/

http://www.webkit.org

Posted via email from Walter Schärer’s Blog